Rhabarber-Rosen-Tarte und eine Buchempfehlung, die von Herzen kommt ♥

Heute habe ich eine wunderschöne Tarte für euch! Mit Rosen! ♥ Hach, total romantisch!

Und obwohl Valentinstag und Muttertag in diesem Jahr schon vorbei sind, gibt es einen anderen Anlass, warum ich eine richtig romantische Rhabarber-Rosen-Tarte gebacken habe: Der Roman meiner guten Freundin Lisa Eidenberger (die übrigens auch gerne backt, siehe diese und diese Torte, die wir letztes Jahr gemeinsam gemacht haben) ist erschienen! Unglaublich, darauf haben wir gefühlt eine Ewigkeit gewartet!

 

Aber jetzt ist es soweit: Rose – Liebe überwindet alle Mauern ist erhältlich. Ich bin immer noch sprachlos! Lisa hat ihr erstes Buch mit 17 Jahren veröffentlicht. Hut ab! Und es ist auch noch super super gut! Wobei ich da echt kritisch bin – neben dem Backen, Fotografieren und Bloggen ist eines meiner Hobbies nämlich das Lesen. Schon seit ich klein war habe ich Bücher förmlich verschlunjgen. Meine Eltern waren immer verzweifelt, denn wenn sie mir Mal ein Buch geschenkt haben, habe ich am nächsten Tag schon wieder nach dem nächsten gefragt.  Ja ja, das waren noch Zeiten. Mittlerweile komme ich leider nicht mehr so oft zum Lesen, die Zeit, die mir dafür bleibt, ist dank Schule, Hausaufgaben, reiten, backen und bloggen, Nachhilfe geben, Haushalt, Babysitting, Nebenjob, Freunde treffen, usw. ziemlich knapp. Aber wenn ich dann doch Mal Zeit finde, liebe ich es immer noch zu lesen und dadurch in eine andere Welt einzutauchen. ♥

Das kann man mit „Rose“ perfekt. Der Roman umfasst 380 Seiten, ist ein Taschenbuch und handelt von zwei Jugendlichen, die in einem Staat aufgewachsen sind, in dem ein König regiert, unter dem die Bewohner leiden und unterdrückt werden. Die 16-jährige May verliert am Beginn des Buches ihren Bruder, der an Krebs erkrankt ist. Voller Trauer läuft sie von zu Hause weg. Als sie sich im Wald verletzt, kommt ihr eine Gruppe Jugendlicher zu Hilfe, welche gemeinsam im Wald leben. May schließt sich ihnen an und merkt schon bald, dass sie für Jake, den Anführer der Gruppe, mehr als nur Freundschaft empfindet. Die zwei finden zueinander und verlieben sich schließlich. Das Leben im Wald scheint perfekt. Doch eines Tages, in einem Moment der Unachtsamkeit, werden die Jugendlichen von den königlichen Wachen aufgespürt und May erfährt etwas, das ihr ganzes Leben von Grund auf verändern wird.

An dieser Stelle wird`s erst richtig spannend, aber genau das, was dann passiert, kann ich euch nicht verraten! Das Buch ist so toll, richtig romantisch, aber auch fesselnd und es passieren immer wieder überraschende Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hätte. Es ist eine Geschichte über zwei Jugendliche, die einiges miteinander durchmachen, denen im wahrsten Sinne des Wortes Mauern in den Weg gestellt werden und die trotz all dem ihren gemeinsamen Weg gehen. Lisa schafft es, mit ihrem einzigartigen Stil den Leser so in den Bann zu ziehen, dass er das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen kann und zeigt mit dem Roman: Liebe überwindet alle Mauern! Ganz besonders gut haben mir auch die unterschiedlichen Charaktere gefallen – die unbefangene, manchmal etwas emotionale May, die für ihr Alter aber trotzdem schon sehr reif ist, der gut aussehende, organisierte Jake, der eine schwere Last auf seinen Schultern trägt und die ganzen anderen Nebenfiguren, von denen ich euch jetzt aber noch nicht zu viel verraten kann, sonst geht die Überraschung verloren.  Alles in allem kann ich euch das Buch nur ans Herz legen und das meine ich ehrlich. Ich schreibe diesen Beitrag hier nicht, weil ich dafür gesponsert wurde oder Geld erhalte und nicht einmal unbedingt, weil Lisa meine Freundin ist, sondern aus voller Überzeugung, das Buch ist nämlich wirklich gut und einfach eine wunderschöne Liebesgeschichte. ♥ 

Rosen spielen darin eine ganz zentrale Rolle und kehren in unterschiedlichen Situationen wieder. Sie sind nicht nur das Symbol für die Liebe zwischen May und Jake, sondern stehen noch für so viel mehr. (Was ich euch jetzt auch wieder nicht verraten kann, Mann!  Ich kann so schwer was nicht erzählen, was ich total cool finde! 🙂 ) Zum Schluss bekommen die Blumen noch einmal eine ganz besondere Bedeutung. An der Stelle musste ich mir sogar ein wenig die Tränchen verkneifen, hach, das Buch ist einfach so schön! ♥

Darum war ich auch gleich begeistert, als Lisa mich schon vor längerer Zeit vorsichtig gefragt hat, ob ich vielleicht Lust hätte, ihr Buch auf meinem Blog vorzustellen, wenn es Mal erschienen ist. Natürlich sage ich da ja, bei so einer tollen Geschichte! Und mir kamen auch gleich hunderte Ideen, was ich passendes dazu kreieren könnte: Mein Lieblings-Erdbeertiramisu mit Erdbeerröschen darauf, eine Torte mit Buttercreme-Rosen oder vielleicht doch eine Ombré-Torte in den wunderschönen Farben des Covers? Schwierige Entscheidung, aber schlussendlich habe ich mir gedacht, da gerade Rhabarber-Saison ist, backe ich etwas damit. Ihr wisst ja schon aus dem letzten Jahr, dass es mir dieses Frühlingsgemüse angetan hat. 

Und die Rosen sehen doch einfach richtig hübsch aus, findet ihr nicht? ♥ Mit etwas Fingerfertigkeit sind die auch flink zusammengedreht und ein echter Augen- und Gaumenschmaus.  Die tolle rote Farbe erhalten sie übrigens dadurch, dass sie kurz in Kirschwasser gekocht werden. Dafür braucht ihr lediglich ein paar Kirschen, Zucker und Wasser und schon habt ihr ganz natürliche Lebensmittelfarbe. 

Beim Rhabarber solltet ihr bei diesem Rezept unbedingt darauf achten, junge Stängel, also nicht zu große und dicke zu verwenden, da diese sich nicht so einfach in feine Streifen schneiden lassen würden. Ansonsten ist das eigentlich gar nicht so schwer, ich hatte selber Angst, dass es eventuell nicht klappen könnte, aber dem war zum Glück nicht so und ich bin wirklich zufrieden mit der Tarte.  Sie passt einfach so schön zu dem tollen Buch. Danke für den super backgeeigneten Titel, Lisa!  Was hätte ich nur getan, wenn du ein Buch geschrieben hättest mit dem Namen „Die Invasion der Avocados“ oder „Blumenkohl ist back again“, beide Gemüsesorten hasse ich nämlich total! :) Aber zu Rosen kann man wirklich viel machen. ♥ Das Buch hat mich auch gleich an die Apfelrosen erinnert, die ich euch schon Mal verbloggt habe. 

Aber die konnte ich ja nicht noch Mal machen, also hab ich ein bisschen rumgesucht und war gleich begeistert, als ich auf dieses Rezept auf dem Blog „Heisse Himbeeren“ gestoßen bin. Das habe ich mit nur wenigen, kleinen Abwandlungen auch fast genauso nachgemacht und möchte es euch schon nicht mehr länger vorenthalten. Also, hier kommt das Rezept für die Rhabarber-Rosen-Tarte:

Zutaten für eine Tarteform (Durchmesser 26 cm):

Für den Teig:
180 g Mehl
60 g Zucker
1 Prise Salz
90 g eiskalte Butter
Mehl + Butter für die Form
1 Ei

Für die Füllung:
150 g Frischkäse
125 g Topfen (=Quark)
100 ml Schlagobers
1 Ei
50 g Zucker

Für die Rhabarber-Rosen:
4-5 Stangen junger Rhabarber
500 ml Wasser
50 g Zucker
1 Handvoll Kirschen (frisch oder TK, entkernt)
Ggf. etwas Gelierzucker

Zubereitung:
1. Alle Zutaten für den Teig rasch verkneten, dann mindestens ½ Stunde lang in den Kühlschrank geben.
2. Eine Tarteform einbuttern und mit Mehl ausstäuben, den Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
3. Den Teig in die Form krümeln, dann mit den Handflächen glatt drücken, sodass die Form vollständig ausgekleidet ist. Den Boden nun 15 Minuten lang vorbacken. (Oft steht in Rezepten, man solle die Tarte blindbacken, was bedeutet Hülsenfrüchte auf ein Backpapier zu geben und damit den Teigboden zu beschweren, das habe ich mir aber bis jetzt immer erspart und es klappt auch so super.  )
4. Die Tarte aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen. Währenddessen alle Zutaten für die Füllung vermixen. Diese auf den Boden geben und glattstreichen. Nun für weitere 40-45 Minuten backen, bis die Cheesecakemasse schön gebräunt ist.
5. Die Tarte vollständig auskühlen lassen, dann die Rhabarber-Rosen zubereiten. Hierfür die Rhabarberstangen schälen und mit einem Gemüseschäler oder, was bei mir besser funktioniert hat, mit einem Messer dünne, lange Streifen abschälen/-schneiden.
6. In einem Topf Wasser, Zucker und Kirschen unter Rühren zum Kochen bringen. Einige Rhabarberstreifen hineinlegen und 2-3 Minuten lang kochen lassen, dann mit einer Gabel vorsichtig herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen und etwas auskühlen lassen. So mit dem ganzen Rhabarber verfahren. Das Kirschenwasser aber noch weiterköcheln lassen.
7. Nun die Rhabarberstreifen eng aufrollen und somit die Rosen formen. Diese kreisförmig mit etwas Abstand auf die Tarte setzen, bis diese schön gleichmäßig dekoriert ist.
8. Abschließend noch etwas Gelierzucker zum Kirschenwasser geben, falls es noch nicht fest genug ist, wie das bei mir der Fall war. Nochmal ein paar Minuten kochen lassen, dann den Guss auf die Tarte leeren und verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen. (Ganz fest ist es bei mir leider auch nicht geworden, ich hätte noch mehr Gelierzucker verwenden sollen, damit also nicht sparen!)
9. Die Tarte möglichst am selben Tag noch genießen. 

Geschmeckt hat die Tarte übrigens hervorragend! Der knusprige Mürbteig ist ein toller Boden für die cremige Cheesecake-Masse und den frischen Fruchtspiegel zusammen mit den leicht sauren Rhabarber-Rosen, perfekt! ♥

Leider habe ich kein Bild vom Anschnitt der Tarte für euch, weil mein gesamtes Set, als ich es anschneiden wollte, plötzlich zusammengekracht ist. Die Tarte war dann etwas in Mitleidenschaft gezogen und nicht mehr ganz fotowürdig… Aber geschmeckt hat sie trotzdem und ich hab ja zum Glück schon einige Fotos geschossen.  Also, nicht ärgern, wenn mal was nicht so läuft, wie geplant, alles halb so schlimm! 

Ich würde mich freuen, wenn ich dem einen oder anderen heute eine tolle Buchempfehlung geben konnte und würde auch gerne wissen, wie ihr das so findet? Lest ihr auch gerne? 

Süße Grüße,

Benni ♥

PS: Wer das Buch kaufen möchte, kann das hier tun. Bald wird es auch in diversen Buchläden erhältlich sein. Die Hälfte des eingenommenen Geldes wird übrigens für ein soziales Projekt gespendet, mit der anderen Hälfte wird sich Lisa Eidenberger ihr nächstes Buch finanzieren. Ein Grund mehr diese tolle, junge Autorin zu unterstützen!  Ich finde das Buch ganz klasse, dies stellt jedoch nur meine persönliche Meinung dar. Falls es jemandem nach dem Kauf nicht gefallen sollte oder es gewisse Erwartungen nicht erfüllt, übernehme ich dafür keinerlei Verantwortung.

PPS: Dieser Beitrag ist nicht mit „Werbung“ gekennzeichnet, da ich dafür in keinster Weise gesponsert oder finanziert wurde. Ich habe mir das Buch selbst gekauft und bin einfach davon überzeugt, weshalb ich euch den Tipp gebe, es bei Interesse auch zu lesen.

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